Silvesterfreizeit 14/15

Gemeinsam und mit neuer Kraft - so konnten wir das Neue Jahr beginnen. Die Junge Gemeinde Neinstedt hat dieses Mal wieder zusammen Silvester gefeiert. Die Freizeit startete am 29. Dezember 2014. Schon lange hatte sich das Mitarbeiter-Team Gedanken gemacht und viele tolle Dinge vorbereitet, sodass alle voller Vorfreude mit dem Zug nach Aschersleben aufbrachen.

Dort angekommen, richteten wir uns gleich im Gemeindehaus der „Gemeinde für Menschen“ ein, in dem wir 26 Leute genug Platz hatten. Nach einer Besprechung der organisatorischen Dinge, gab uns Marleen mit ihrem Thema einen kleinen Einstieg in die Freizeit, die in diesem Jahr unter dem Thema "Gemeinschaft und Treue" stand. Danach konnten wir den ersten Tag mit einem lustigen Spieleabend ausklingen lassen.

Guter Dinge haben wir uns am zweiten Tag mit dem Thema „Gemeinschaft“ beschäftigt. Als Einstieg haben wir gemeinsam ein paar Lobpreislieder gesungen.

Der Nachmittag war sehr sportlich orientiert, an dem wir ziemlich an unsere Grenzen gebracht wurden. Nach dem Mittagessen ging es gleich ins Ballhaus von Aschersleben, wo wir von Pascal in drei Gruppen aufgeteilt wurden, die alle unabhängig voneinander den Triathlon absolvieren sollten. Er bestand aus den drei Disziplinen Beachvolleyball, zu Burger King laufenund Schwimmen. Überall konnten Punkte gesammelt werden und am Ende gab es auch ein Gewinner-Team.

Beim anschließenden Cocktail-Chill-Abend konnten wir uns, im Gegensatz zu den "Anstrengungen" des Nachmittags, nochmal richtig schön entspannen.

Am letzten Tag des Jahres 2014 war etwas ganz Besonderes geplant. Tobias und Julius hatten gemeinsam ein Stadtspiel entworfen, das sich "Memory-Short-Story" nannte.

Es ging darum, mit seiner Gruppe loszuziehen und den Ort zu suchen, der auf einem vorher gezogenen Bild abgebildet war. Er sollte fotografiert werden und beide Bilder anschließend dem Spielleiter gezeigt werden,  zudem sollten noch kleine Videoclips gedreht werden. Entsprechend wurden dann die Punkte verteilt.

Um den Verlauf des Spiels ein wenig spannender zu gestalten, gab es auch Räuber, die einem das Bild wegnehmen konnten. Ein insgesamt sehr gelungener Nachmittag, an dem auch das kalte regnerische Wetter unsere Laune nicht so schnell trüben konnte!

Wieder im Gemeindehaus angekommen, ging es dann gleich mit den Vorbereitungen für den Silvesterabend los. Auf der Speisekarte standen Nudel- und Kartoffel- und Tacosalat, Fleischklöpschen, kleine Käse-Trauben-Spieße, Pizza-Suppe, Obstsalat, und mehr. Von der Vorfreude auf das leckere Essen angetrieben, machten sich alle fleißig ans Schnippeln und Kochen - und wurden auch entsprechend belohnt. Es war ein superleckeres Festessen!

Und dann war es auch schon nicht mehr lange bis Mitternacht. Die Zwischenzeit haben wir mit einem Silvesterquizshow-Abend verbracht. Dafür wurden alle in zwei Teams eingeteilt, die in verschiedenen Quizrunden und Mannschaftsspielen gegeneinander antreten sollten. Die Sieger bekamen zum Schluss einen Preis und bei einem anschließenden Schokoladen-Fondue konnten wir in den Kleingruppen über unsere Vorsätze sprechen.

Kurz vor Mitternacht spurteten wir auf den Hof und sahen uns das Feuerwerk an. Für uns war natürlich auch ein kleines organisiert worden und während es zischte und knallte, wünschten wir uns alles Gute fürs neue Jahr.

Zum Abschluss machten wir noch eine Lagerfeuerrunde, allerdings drinnen, gemütlich auf Sitzsäcken, mit einem gefakten Lagerfeuer, dass zwar nicht wie ein echtes wärmte, aber mindestens genauso schön knisterte.

Am 1. Januar duften wir erst einmal laaaaange ausschlafen. Bis 9:30Uhr. Nach dem Brunch konnte man sich entscheiden zwischen Bowlen oder Schlittschuhlaufen.

Der letzte Abend, der Segnungsabend, war wohl der, der sich am meisten eingeprägt hat. Nach dem Thema und Lobpreis fanden wir uns in Kleingruppen zusammen, um füreinander und für das Neue Jahr zu beten. Es war ein bewegender Abend und ein schöner Abschluss für unsere Silvesterfreizeit.

So waren alle traurig, als am 2. Januar die Koffer wieder gepackt und die Räume sauber gemacht werden mussten. Natürlich, es muss ja ein Ende geben - doch diese Freizeit hat etwas bewegt, das auch jetzt noch deutlich spürbar ist.

Wir haben viel von Gemeinschaft, Verbindlichkeit und Treue gehört, haben uns darüber ausgetauscht, was uns bewegt,  haben zusammen gelacht, Spiele gespielt, mit- und füreinander gebetet und unseren Gott gepriesen - so etwas schweißt zusammen.

„Und da, wo 26 Jugendliche sich in Jesu Namen versammeln, da ist er mitten unter ihnen.“

Hier könnt ihr die Bilder downloaden mehr...

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